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GESCHICHTLICH – KULTURELLE ROUTEN - Auf den Spuren des Ersten Weltkriegs

Eine spannende Route zwischen der Grenze zu Slowenien und dem Karst von Görz, auf den bedeutendsten Schauplätzen des Ersten Weltkriegs. Erfahrene Führer begleiten Sie bei der Entdeckung von Orten, die symbolisch für die Isonzofront stehen: Karfreit und Tolmein mit den entsprechenden Museen und Denkmalsbereichen, Redipuglia mit imposanter Gedenkstätte (die größte in Italien), der Monte San Michele mit den sichtbaren Überresten von Schützengräben,  von einem Feldlazarett und von Kommandotunneln. San Martino del Carso und seine Umgebung, die Giuseppe Ungaretti, der in diesen Zonen eigens gekämpft hatte, zu einigen seiner lebendigsten und dramatischsten Gedichte inspiriert haben.

 

Eine spannende Route zwischen der Grenze zu Slowenien und dem Karst von Görz, auf den bedeutendsten Schauplätzen des Ersten Weltkriegs. Erfahrene Führer begleiten Sie auf der Entdeckung von Orten, die symbolisch für die Isonzofront stehen: Karfreit und Tolmein mit den entsprechenden Museen und Denkmalsbereichen, Redipuglia mit imposanter Gedenkstätte (die größte in Italien), der Monte San Michele mit den sichtbaren Überresten von Schützengräben, von einem Feldlazarett und von Kommandotunneln. San Martino del Carso und seine Umgebung, die Giuseppe Ungaretti, der in diesen Zonen eigens gekämpft hatte, zu einigen seiner lebendigsten und dramatischsten Gedichte inspiriert haben. 

"Um 14.00 Uhr hatten die Italiener begonnen, mit einem wirklich großen Kaliber zu schießen, und in kurzer Zeit hatten sie die Maßlinie komplett zerstört. Um 16.00 Uhr traf uns der Rest; die erste Granate explodierte ca. 10 Meter vor unserem Versteck. Sie war heulend angekommen, und mit ihrer Explosion hatte sie uns fast taub gemacht und auch mit einem Steinregen zugedeckt. Doch was für ein Glücksfall! Keiner meiner Männer wurde ernsthaft verletzt. Wir hatten gerade ausgeatmet, da kam die zweite, und schlug in den Felsen direkt hinter unserer Position. Die darauffolgende ging links, dann eine andere direkt hinter uns herunter. Noch bevor es möglich war, eine Entscheidung unter diesem ununterbrochenen Hagel von Granaten und Schrapnellen zu treffen, kam der nächste Schlag……….. Ein Volltreffer auf die zweite und dritte Gruppe meines Zugs, bei denen auch ich war. Sie hatte auch Auswirkungen auf den nahen Zug von Hullanz. Alle wurden auf den Boden gerissen, ein erstickender Rauch erfüllte die Kehlen. Steine, Männer, Rucksäcke, Gewehre wirbelten in der Luft und schlugen mit einem unwahrscheinlichen Lärm auf die Erde.10 Männer, die vor wenigen Augenblicken noch bereite Kämpfer gewesen waren, begierig zu kämpfen, waren nun formlose Massen von Fleisch.“             

Ein sehr intensiver Lektüreabschnitt aus dem Buch “L'inferno di pietra", geschrieben von Wilhelm Czermak. In diesem Buch wird ein Teil des Tagebuchs des Kadetten Josef Brüll zitiert, dem es mit hartem Realismus gelingt, uns begreiflich zu machen, wie man sich unter dem Artilleriefeuer, genauer gesagt unter den harten Einschlägen der italienischen 280mm-Granaten, fühlt. 

Der Karst ist ein Freilichtmuseum: jeder Stein, jede Ecke, jeder Graben, alles hat eine Geschichte zu erzählen. Diese sind Geschichten vom einfachen Leben, von Krieg, Geschichten einer tragischen Vergangenheit, die man nicht vergessen kann, an die man sich erinnern muss.  

Von der Gedenkstätte Redipuglia, zum Weltkriegs-Museum, den Bergen San Michele und San Martino, vom Isonzo bis Linie 85, wo Enrico Toti verletzt wurde, kann man sehr viel entdecken, während man zwischen den Gräben spazieren geht, auf den unfruchtbaren Karstwegen mit dem Rad fährt, oder bequem im Auto sitzt. Dabei hat man die Qual der Wahl, um diesen traurigen aber auch spannenden Einblick in die Geschichte und die lokale Kultur zu entdecken, die zugleich auch Erbe einer ganzen Nation ist.  

VORSCHLÄGE FÜR IHREN URLAUB

1: Tag: MONFALCONE - GÖRZ - MONFALCONE
Ankunft im Europalace Hotel**** und Zimmerzuweisung. Fahrt mit dem Bus und kurze Besichtigung der Stadt Görz: Aufstieg zum Borgo Castello, Besuch des Weltkriegsmuseums und der neuen Alpenbahn. Rückfahrt und Abendessen im Hotel. Freier Abend.

2. Tag: MONFALCONE - MOST NA SOČI - TOLMEIN - KOBARID - MONFALCONE
Frühstück im Hotel, Abfahrt um 8.45 Uhr nach Slowenien in Richtung Most Na Soci, Besichtigung des kleinen Museums der Isonzofront, Abstieg zum See und Besuch des Archäologischen Museums. Fahrt nach Tolmein entlang der Isonzo-Ufer, Richtung des Parks Triglav. Besichtigung des Österreichischen Friedhofs und des Deutschen Beinhauses mit Möglichkeit, Touren entlang der Isonzio-Ufers zu unternehmen. Fahrt nach Kobarid, gegen 13.00 Uhr Mittagessen im charakteristischen Bauernhof Kranjc. Am Nachmittag Besichtigung des Kriegsmuseums (1993 als bestes Museum Europas ausgezeichnet) und Aufstieg zum Beinhaus und zum Schrein des Heiligen Antonius (einer der bedeutendsten Militärgedenkstätten Europas ). Darauf folgt ein geschichtlicher Naturspaziergang entlang der Kriegsgräben bis zu den Wasserfällen des Wildbachs Kozjak. Rückkehr nach Italien, Abendessen und Übernachtung im Hotel. Freier Abend, wer mag, kann nochmals nach Neu-Görz fahren und dort einen Abend im Casino verbringen. 

3. Tag: MONFALCONE - SAN MICHELE - SAN MARTINO - REDIPUGLIA
Frühstück im Hotel, 8.30 Abfahrt mit dem Bus Richtung Peteano, 9.00 Uhr Treffen mit dem Reiseführer und Aufstieg zum Monte San Michele entlang der Verschanzungen. Die Tour führt zu San Martino, dann weiter zum Bereich der Schlachten, zum Cippo Filippo Corridoni und dem Trincea delle Frasche. Mittagspause beim Bio-Bauernhof Parco Rurale Alture von Polazzo. Am Nachmittag Spaziergang auf einem Feldweg zum Monte Sei Busi, wo die Überreste des aus dem ersten Weltkrieg stammenden Befestigungsgraben zu finden sind, und wo ein Schlachtfeld mit vielen Schildwachen, Spanische Reiter und Stacheldrahtzäunen vollständig rekonstruiert wurde. Ankunft bei Dolina dei 500 (oder XV Bersaglieri). In seinem Inneren kann man immer noch die Überreste eines Feldlazaretts, eines Massengrabs, und eines Kommandotunnels deutlich erkennen und besichtigen. Am Nachmittag geht es weiter nach Redipuglia zur Denkmalsbesichtigung: Es ist die größte italienische Gedenkstätte, die außer dem Grab des Herzogs von Aosta und des Historischen Militärmuseums „Casa III Armata“, die Leichen von 100 Millionen Gefallenen aufbewahrt. Rückfahrt zum Abendessen ins Hotel. Abend zur freien Verfügung und Übernachtung im Hotel.

4. Tag: MONFALCONE - MONTE SANTO - GÖRZ - MONFALCONE
Frühstück im Hotel, 8.30 Uhr Abfahrt im Bus nach Slowenien. Durchfahrt nahe der Steinbrücke von Solkan (die Brücke mit dem weltweit größten Steinbogen) und Aufstieg zum Monte Santo - Vodice. Besichtigung der majestätischen Basilika, des Franziskanischen Klosters (das bedeutendste Wallfahrtszentrum ganz Sloweniens) und der Museumssammlung der Isonzofront. Die herrliche Aussicht der Julischen Alpen und des Matajur-Bergs werden Sie sprachlos machen. Darauf folgt ein Spaziergang bis zu den Stellungen der Isonzofront. Rückfahrt nach Görz, einige Stunden Freizeit zur Stadtbesichtigung und zum Shoppen. Lunchpaket. 15.30 Uhr ca. Treffen und Rückfahrt zum Hotel.

Empfohlene Reisezeit: von März bis November. Kleidung: Wanderkleidung oder auf alle Fälle sportliche Bekleidung.

 

 

 




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